Abnehmen durch Stress und Sorgen
Wie Kummer und Stress das Zunehmen verhindert
Wenn es ums leidige Thema Abnehmen und das ideale Wunschgewicht geht, ist in den meisten Fällen die Rede davon, dass Stress Diäten erschwert und man in hektischen Lebenslagen zunimmt. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit, denn Stress, egal in welcher Hinsicht, kann auch das Gegenteil bewirken und dazu beitragen, dass man nach und nach an Gewicht verliert. Dies ist besonders für all diejenigen interessant, die eigentlich zunehmen möchten und alle andere Ursachen mehr oder weniger ausgeschlossen haben. Doch wie hängt das alles zusammen?
Stress als Ursache für Gewichtsverlust
Anders als bei Stressformen, bei denen man aus Frust oder Liebesmangel größere Mengen in sich hineinschaufelt, gibt es bekanntermaßen auch psychische Belastungen, die einen den Hunger regelrecht verderben. Allerdings ist die entsprechende körperliche Reaktion eher vom Typ und Charakter des jeweiligen Menschen abhängig. Man kennt das Problem zum Beispiel vom Liebeskummer. Während bei den einen das Essen als zeitweilige Ersatzliebe herhalten muss, vergeht anderen für längere Zeit der Appetit und sie nehmen aufgrund ihrer Sorgen ein paar Kilos ab.
Fluchtreflex und erhöhter Sympathikus erschwert das Zunehmen
Wer durch Stress Gewicht verliert, ist meist psychisch stark angespannt und biologisch gesehen auf Kampf und Flucht aus. Das vegetative Nervensystem reguliert hierbei die Verdauung runter und mobilisiert in solchen Situationen bestimmte Stresshormone wie Adrenalin, welche z.B. die Muskeln besser durchbluten lassen und den Stoffwechsel steigern, jedoch auch mehr Energie verbrauchen und auf lange Sicht den Körper schwächen. Das ist auch einer der Gründe, warum langanhaltender Stress regelrecht krank machen kann. Besonders wenn der Betroffene dann tagelang keinen richtigen Hunger verspürt oder schon bei kleinen Mahlzeiten das Gefühl hat, dass sich der Magen zuschnürt, baut der Körper immer mehr ab und die Pfunde purzeln.
Abnehmen durch vermehrte körperliche Aktivität
Stress muss jedoch nicht nur geistig stattfinden. Auch körperlicher Stress, der einen zu einer vermehrten Bewegung zwingt - z.B. ein Umzug oder der Bau eines Hauses - kann zum Abnehmen beitragen. Vor allem ein Zuviel an Sport ist für das gewollte Zunehmen kontraproduktiv. Wer beispielsweise mehr als drei Mal die Woche ins Fitnessstudio geht und sich dort eher verausgabt als gesund Sport treibt, der baut nicht unbedingt Muskeln auf. Ist die individuelle Belastung zu groß, muss der Körper zu viel mobilisieren und verbraucht seine Reserven, besonders dann, wenn die Mahlzeiten nicht an die vermehrte körperliche Aktivität angepasst sind. Doch anders als bei psychischen Belastungen kann man an dieser Stelle meistens allein mit größeren Mahlzeiten beziehungsweise einem Mehr an Kalorien erfolgreich gegenregulieren. Bei körperlicher Betätigung nimmt dann für gewöhnlich auch der Hunger zu.
Stressabbau und Entspannungsübungen verhindern Gewichtsverlust
In bestimmten Stressphasen sind Gegenmaßnahmen nicht unbedingt notwendig. Liebeskummer geht meist nach ein paar Wochen vorbei und beruflicher Stress sollte grundsätzlich kein Dauerzustand darstellen, da Stress im Körper viel Schlimmeres anstellen kann, als ungewollten Gewichtsverlust. Dennoch kann es nicht schaden, selbst bei kleinen Sorgen und Nöten ein paar Entspannungstechniken auf Lager zu haben, die Körper und Geist wieder ausgleichen. Auch Sport ist eine wundervolle Möglichkeit, Anspannungen in kürzester Zeit loszuwerden. Selbst ein Spaziergang schafft es, dass psychische Belastungen gedanklich ausgeblendet werden. Besonders effektiv ist solch ein Spaziergang an der frischen Luft, vor allem dann, wenn man mit einem Freund oder dem Partner über seine Probleme reden kann. Meist sorgt die körperliche Aktivität in Verbindung mit der frischen Luft anschließend für vermehren Hunger, welcher dem ungewollten Abnehmen gegengewirkt.
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